Dienstag, 10 Januar 2017 22:37

Fakten zu Einbrüchen - informieren Sie

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Anstieg bei Einbrüchen zu verzeichnen - Aufklärungsrate nur 15,9 %

Den materiellen Schaden, den Einbrecher allein 2015 in deutschen Haushalten anrichteten, beläuft sich auf insgesamt knapp 441 Millionen Euro. In den vergangenen drei Jahren nahm die Anzahl der bundesweiten Einbrüche jedes Jahr zu. 2014 verzeichnet die polizeiliche Kriminalstatistik demnach auch einen Anstieg beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Insgesamt wurden 152.123 Fälle einschließlich aller gemeldeten Einbruchsversuche erfasst. Im Jahr zuvor waren es 149.500 Fälle. Das ergab ein Anstieg von 1,8 Prozent und 2014 verzeichnete somit gleichzeitig den höchsten Stand der vergangenen 15 Jahre. Die Aufklärungsquote lag dabei bei nur 15,9 Prozent. Im darauffolgenden Jahr zählte die Statistik wiederum mehr Einbrüche und Einbruchsversuche – insgesamt 167.000 - 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dank intensivierter Maßnahmen im Bereich des Einbruchschutzes, ist es positiv zu bewerten, dass gleichzeitig auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche weiter angestiegen ist. 2013 lag die Quote bei 40,2 Prozent, im folgenden Jahr bei 41,4 Prozent und 2015 scheiterten 43 %, oder genau 60.045 Einbruchsvorhaben in Häuser und Wohnungen. Die Polizei sieht dies als positives Zeichen, dass doch so viele Einbrüche misslingen und die Täter mit leeren Händen davonschleichen müssen. Inzwischen reflektiert es sich deutlich in diesen Statistiken, dass viel mehr Menschen als zuvor ihr Eigentum mit modernen sicherheitstechnischen Maßnahmen absichern. Verbesserte Sicherheitstechnik schützt Ihr Haus oder Ihre Wohnung gegen Eindringlinge. Einbruchsschutz lohnt sich also!

Türen und Fenster - Hauptschwachstellen bei Einbrüchen in Häuser und Wohnungen

Jedes Haus hat Schwachstellen – dabei macht es für Einbrecher keinen Unterschied, ob sie ein Einfamilienhaus, ein Reihenhaus oder ein Mehrfamilienhaus ins Visier nehmen. In der Regel haben alle die gleichen Schwachstellen in Form von allgemeinen Gebäudeöffnungen. Insbesondere ungeschützte Gebäudezugänge im Erdgeschoss oder im Souterrain, aber auch leicht erreichbare Türen und Fenster in höheren Etagen, sind Ziel der Einbrecher. Sie scheuen sich nicht davor über Balkone in Wohnungen einzudringen und auch Wohnungstüren von Etagenwohnungen sind nicht vor ihnen sicher.

In Einfamilienhäusern ist die Terrassentür, die am häufigsten von Einbrechern ausgenutzte Schwachstelle, denn laut Statistik, erfolgt die Hälfte aller Einbrüche (48 Prozent) durch diesen Zugang. Die Wohnungseingangstür in Mehrfamilienhäusern ist mit 47 Prozent der häufigste Einbruchspunkt, gefolgt von der Terrassentür mit 31 Prozent.

Fenster sind dagegen in Einfamilienhäusern die zweithäufigsten, in Mehrfamilienhäusern die dritthäufigsten Zugangsmöglichkeiten die Einbrecher ausnutzen. In 32 Prozent der Fälle wird in Einfamilienhäusern und in 21 Prozent der Fälle in Mehrfamilienhäusern über das Fenster eingebrochen.

Die Statistik zeigt auch, dass Eingangstüren in Einfamilienhäuser bei nur 12 Prozent der Einbrüche genutzt wurden und bei Mehrfamilienhäusern in 36 % der Fälle. Eine gute Nachricht dabei ist, dass Schwachstellen in jedem Objekt identifiziert werden können und dann auf zweierlei Arten recht leicht mit guter Einbruchsicherung vor Einbrüchen geschützt werden können.

Durch Nachrüstung den Einbruchschutz von Fenstern und Türen erhöhen!

Die erste und effizienteste Methode ist die Nachrüstung von vorhandenen Fenstern und Türen mit Einbruchschutz. Es ist einfacher und unproblematischer als man sich vorstellen kann und selbst die Kosten bleiben dabei sogar überschaulich. Wichtigster Schritt ist das Gespräch mit einen Fachmann für Sicherheitstechnik. Er berät Sie umfassend und kann Ihnen die für Sie passenden Vorschläge zum Einbruchschutz unterbreiten. Einbruchsichere Fenster und Türen können anschließend mit der entsprechend gewünschten Sicherheitsstufe vorgenommen werden.

Empfehlenswert ist es, das Fenster und Türen individuell oder doppelt abschließbar sind. In Sachen Fenster Sicherheit und Fenstersicherung gibt es einfache bis aufwändige Nachrüstungsmöglichkeiten. Einbruchsichere Fenster gibt es in verschiedenen Ausführungen. Auch die Fenster der Terrassentüre sind zu sichern sowie die Kellerfenster und alle anderen Gebäudezugänge mit Fenstern.

Einbruchsicherung erstreckt sich auf alle Gebäudebereiche – insbesondere die Eingangstüren. Hier kann der Fachmann Ihnen gute Ratschläge zum Einbruchschutz geben. Bei Türen gibt es recht viele Möglichkeiten zur Einbruchsicherung, die Einbrechern das Einbrechen deutlich erschweren wird. Neben einer stabilen Türe, bietet eine Kombination aus hochwertigem Schließzylinder, Schloss, Schutzbeschlag und Schließblech den effektivsten Einbruchschutz.

Nehmen Sie die Einbruchsicherung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses selbst in die Hand und sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie kompetent und umfassend rund ums Thema Einbruchschutz.

Quellen:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article153790063/Zahl-der-Wohnungseinbrueche-steigt-um-zehn-Prozent.html
http://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/einbrueche-wissenswertes/schwachstellen/

Gelesen 800 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 Januar 2017 22:41

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